Wer schreibt hier?

Mein Name ist Annette Schwan, Jahrgang 1963. Ich habe viele Jahre als Sportphysiotherapeutin, Masseurin/ med. Bademeisterin und Rehasport-Übungsleiterin in Gesundheitseinrichtungen, Pflegeheimen und Physiopraxen gearbeitet. Ich weiß von der Problematik der Beckenbodenschwäche bei Frauen (und Männern) und den damit einhergehenden Einschränkungen im Leben.

Je nach Schweregrad ziehen sich viele Betroffene aus dem sozialen Leben zurück. 

Und weil das Thema Inkontinenz oftmals mit Scham belegt ist, fällt es verständlicherweise vielen Menschen schwer, überhaupt darüber zu reden. Oft weiß der eigene Partner noch nicht einmal darum und die Folgen können Einsamkeit und Trauer sein. 

Ich möchte Sie wissen lassen, dass auch Sie etwas ändern können, wenn Sie es wirklich möchten. Ja, es erfordert, dass Sie einen Weg finden, regelmäßig zu üben, um Ihren Beckenboden in Ihr alltägliches Bewusstsein zu holen.  Wenn Ihnen das gelingt, dann können Sie sich Ihre Freiheit wieder ein Stück weit zurückerobern.

Und glauben Sie mir – ich weiß, wovon ich rede! Mit Eintritt in die Menopause kamen die hormonellen Veränderungen und trotz viel Sport und gesundem Lebensstil hatte ich immer wieder Phasen, wo ich Schwierigkeiten hatte, den Urin zu halten.

Es hing von verschiedenen Faktoren ab wie ausgeprägt die Beschwerden waren, vor allem vom Stress oder ob mir kalt war oder ich kalte Füße bekommen hatte zuvor, der allgemeine Zustand des Immunsystems oder sich z.B. eine Erkältung anbahnte. Auch Blasenentzündungen, wenngleich eher latent vorhanden, aber nichtsdestotrotz immer wiederkehrend, haben die Inkontinenz verschlimmert.

Hinzu kam, dass ich beruflich bedingt, nicht immer die Toilette aufsuchen konnte, wenn es notwendig gewesen wäre, was vielleicht einerseits ein gutes Blasentraining war, aber andererseits eine Belastung für die Blase war. Auch das Trinkverhalten passt man an, wenn man viel unterwegs ist und nicht immer eine Toilette aufsuchen kann. Das wiederum kann zu vermehrter Bakterienbildung in der Harnröhre oder Blase führen, was sich dann als Blasenentzündung oder Harnwegsinfekt bemerkbar macht.

Wer mit einem schwachen Bindegewebe „gesegnet“ ist, hat es doppelt schwer, denn obwohl der Beckenboden ein Muskel ist (bzw. ein Muskelkomplex), hält er einen hohen Bindegewebsanteil inne. Meine DNA hat ganz laut „hier“ geschrien, als es bei meiner Produktion um die Verteilung von schwachem Bindegewebe ging 😉

Leider beinhaltet die Ausbildung zur Masseurin oder zur Physiotherapeutin nicht hinreichend dieses umfassende Thema Beckenboden, obwohl dies ein solch wichtiger Bereich im menschlichen Körper ist und viele Frauen unter einer Fehlfunktion leiden.

Auch in jungen Jahren kann eine Inkontinez eintreten, beispielsweise nach einer Geburt, nach einer Operation, Missbrauch, Verletzungen oder bei Männern, nach Prostata-Entfernung.

Zwar ist der Begriff „Beckenboden“ heutzutage nicht mehr unbekannt, aber wer weiß schon wirklich, wie dieser am besten zu adressieren, also anzusteuern ist? Woher auch? Das bringt uns ja niemand bei und solange wir keine Probleme damit haben, ist uns unser Beckenboden im Alltag ja auch nicht bewusst.  

Um meinen Patienten besser  helfen zu können (und damit gleichzeitig mir selbst), lag es also nahe, sich mit dem Thema Beckenboden intensiver zu beschäftigen und so begann meine eigene Körperreise in den Beckenbereich.

Ich durfte für mich selbst herausfinden, was für mich am besten funktionierte, was mich ansprach, welche Übungen ich am effektivsten fand und was mein Körper brauchte. Ich habe verschiedene Kurse besucht und u.a. eine Ausbildung nach dem BeBo®-Konzept absolviert.

Ich habe alte Gewohnheiten abgelegt beim urinieren und meinem Beckenboden mehr Aufmerksamkeit im Alltag geschenkt. Das alles hat eine Weile gedauert und ist ein andauernder Prozess, der praktisch niemals aufhört, aber es wurde mit der Zeit leichter.

Schließlich habe ich den Unterschied gespürt, zwischen einem schwachen und einem trainierten Beckenboden – und wenn ich wieder nachlässig wurde mit den Übungen, dann hat mir mein Körper auch das wieder signalisiert…

Meine Mission

Aufgrund meiner Erfahrungen als Hormonyoga-Lehrerin und Kundaliniyoga-Lehrerin, aber auch bei meiner Arbeit mit post-menopausalen Frauen, weiß ich um die Scham und um die Qual, nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Menschen, die an einen Katheter gebunden sind, leiden oftmals in besonderem Ausmaß unter ihren Einschränkungen und der damit einhergehenden Isolation.

Da wir komplexe Wesen sind und Symptomatiken und Ursachen vielschichtig sein können, gibt es nicht DIE eine Methode und daher dürfen wir uns auf eine Entdeckungsreise begeben, auf eine Suche, was wir brauchen, um zu heilen.

Und Heilung findet immer auch auf seelisch-geistiger Ebene statt, denn hinter jeder Krankheit steht eine Geschichte…

Aus diesem Grund kreiere ich effektive Programme mit ganzheitlichem Ansatz, in denen wir Frauen unsere Weiblichkeit wiederentdecken dürfen, alte und überholte Denkmuster ablegen können durch Inspiration, Affirmation, Selbstreflexion und Meditation neben dem eigentlichen Beckenboden-Training.  Es gibt jedoch kein MUSS oder SOLL und Jede kann für sich herauspicken, was sie anspricht und was sie annehmen kann zum jeweiligen Zeitpunkt. Die Kurse lassen stets die Wahl, welche Übungen ausprobiert werden möchten.

Starten Sie die Reise nach innen, eine Entdeckungsreise zu Ihrem Beckenboden, dem Schatz in Ihrem Beckenraum und wagen Sie es, Ihr Leben zum Positiven hin zu verändern!

Dabei möchte ich Sie von Herzen
gerne begleiten!

Mein Hintergrund

staatl. geprüfte Masseurin/

med. Bademeisterin

zertif. Lymphdrainage-

Therapeutin

Sportphysiotherapeutin

Schmerztherapie nach

Liebscher & Bracht

Rehasport-Übungsleiterin

Alltagsbegleiterin für Senioren

HormonYoga nach

Dinah Rodrigues

Kundalini Yogalehrerin

zertif. Beckenboden – Kursleiterin

nach dem BeBo®-Konzept

Weiterbildungen im Therapie –

und Fitnessbereich

Mutter von zwei Kindern

 

 

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