WAS BEEINFLUSST DIE INKONTINENZ?
Die häufigste Ursache einer Blasenschwäche ist eine verminderte Stabilität des Bindegewebes sowie eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur.
In der Folge kann der Blasenschließmuskel erhöhtem Druck – etwa beim Heben schwerer Gegenstände, bei sportlicher Belastung, Husten oder Niesen – nicht ausreichend standhalten.
Der Beckenboden ist ein Muskel wie jeder andere auch: Wird er nicht regelmäßig aktiviert und trainiert, kann er an Kraft und Spannungsfähigkeit verlieren.
Viele Frauen verfügen über ein eher schwaches Bindegewebe. Mit zunehmendem Alter nimmt der Kollagenanteil ab, wodurch die Fähigkeit des Gewebes, Wasser zu speichern (Hydration), sinkt. Dies kann zu einer verminderten Elastizität und Gleitfähigkeit führen und begünstigt eine Erschlaffung der Strukturen.
Der Beckenboden besteht nicht ausschließlich aus Muskelfasern, sondern ist eng mit Binde- und Fasziengewebe verbunden. Im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses verändern sich diese Gewebeanteile: Der bindegewebige Anteil kann zunehmen, während Elastizität, Geschmeidigkeit und Kontraktilität (Fähigkeit zur aktiven Anspannung) abnehmen. Dadurch kann die Gesamtfunktion und Kraftentwicklung des Muskels beeinträchtigt werden.
Eine reduzierte Durchblutung kann zudem die nervale Versorgung beeinflussen. Dies kann dazu führen, dass wir unseren Beckenboden weniger differenziert wahrnehmen und womöglich nicht gezielt ansteuern können.
Wie kann ich mein Bindegewebe unterstützen?
Eine ausgewogene Versorgung mit Silizium kann das Bindegewebe unterstützen. Silizium ist ein Spurenelement, das im Körper vielfältige Funktionen erfüllt. Es trägt zur Stabilität und Elastizität des Bindegewebes bei – einschließlich Haut, Knochen, Knorpel, Sehnen und Bändern – indem es an Prozessen beteiligt ist, die für die Bildung von Kollagen- und Elastinstrukturen bedeutsam sind. Elastin unterstützt die Elastizität des Gewebes, Kollagen verleiht Festigkeit.
Zudem besitzt Silizium die Fähigkeit, Wasser zu binden. Damit leistet es einen Beitrag zur Regulation des Wasserhaushalts, der wiederum eine wichtige Grundlage für zahlreiche Stoffwechselprozesse darstellt.
Silizium ist außerdem an physiologischen Prozessen im Knochenstoffwechsel beteiligt. Es kann die Einlagerung von Kalzium in die Knochen unterstützen und spielt damit eine Rolle für die Stabilität des Skelettsystems.
Eine unzureichende Versorgung mit bestimmten Spurenelementen kann sich grundsätzlich auf die Gefäßstruktur auswirken. In diesem Zusammenhang wird diskutiert, dass Silizium zur Elastizität von Gefäßwänden beitragen kann.
Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass Silizium die Aufnahme von Aluminium im Körper beeinflussen kann. Siliziumhaltiges Mineralwasser wird in diesem Zusammenhang häufig genannt, da es die Ausscheidung von Aluminium unterstützen kann. Aluminium wird wissenschaftlich als möglicher Risikofaktor im Kontext neurodegenerativer Erkrankungen diskutiert; ein direkter ursächlicher Zusammenhang, etwa mit Alzheimer, gilt jedoch als nicht abschließend geklärt.
Folgende Wässer gelten als siliziumreich:
- Gerolsteiner Sprudel/Medium (34 mg/l) Die kohlensäureärmeren Wässer haben einen geringeren Silizium-Anteil.
- St. Gero Heilwasser (22,1 mg/l)
- Gerolsteiner Naturell (7,6 mg/l)
- Volvic Naturelle (9 mg/l)
Im Wasser liegt Silizium als Orthokieselsäure vor, welches vom Körper besser aufgenommen werden kann. Die Bioverfügbarkeit von Silizium ist im Wasser am höchsten.
Weitere siliziumreiche Nahrungsmittel sind:
- Haferflocken (sollten unbedingt über Nacht eingeweicht werden)
- 2-3 EL Braunhirsepulver
- Bananen
- Vollkornreis
- Spinat
- Linsen
- Kichererbsen
- Grünkohl
- Petersilie
- Brennessel (gibt es auch als Pulver zum Einrühren in Smoothies)
Leider ist die molekulare Struktur von pflanzlichem Silizium relativ groß und kann daher nur zu einem Teil vom Körper verwertet werden.
Zinnkraut
Der Schachtelhalm, oder auch Zinnkraut genannt, ist eine Pflanze mit einem der höchsten Siliziumgehalte in der Pflanzenwelt.
Das Zinnkraut ist nur als Tee zu genießen. Als normaler Tee-Aufguss ist er jedoch sehr siliziumarm, daher braucht es eine etwas aufwändigere Zubereitungsmethode, um das Silizium aus der Pflanze zu lösen und in das Teewasser zu bekommen.
Zubereitung:
Den Schachtelhalm mindestens 12 Stunden in kaltem Wasser einweichen (Kaltauszug/Mazerat) und dann 10 – 30 Minuten lang kochen (Dekokt).
Ein Mazerations-Dekokt kann 30 – 50 mg Silizium pro Liter extrahieren (10-mal mehr als normaler Tee). Allerdings kann der tatsächliche Siliziumgehalt im Tee nur schwer festgestellt werden und bei Verdacht auf Siliziummangel oder einer Aluminiumbelastung sollte vielleicht ein hochwertiges Silizium-Präparat eingenommen werden, da man nur mit diesem gezielt garantierte Silizium-Mengen zu sich nehmen kann.
Braunhirse
Hirse ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Schon seit Urzeiten wird sie nicht nur als beliebtes Nahrungsmittel sondern auch als Heilmittel geschätzt. Die gewöhnliche Speisehirse besteht aus goldgelben Körnchen und heisst deshalb auch Goldhirse.
Während die Goldhirse immer in geschälter Form vorliegt, ist die Braunhirse ungeschält im Handel, allerdings kann man sie nicht so ohne weiteres essen. Ihre Randschichten sind zu hart und müssen entfernt werden. Daher wird die Braunhirse als fein gemahlenes Mehl in Naturkostläden verkauft und es wird esslöffelweise als Nahrungsergänzung in Speisen und Getränke gerührt oder auch in kleinen Mengen in Brotrezepturen eingesetzt.
Auch Braunhirseflocken oder fermentiertes Mehl sind erhältlich, was den Siliziumgehalt noch einmal steigert. Sie werden einfach über Müslis oder Obstsalate gestreut oder mit Mandelmilch als glutenfreien Frühstück serviert.
Des Weiteren gibt es Braunhirsekeimsaat. Daraus können Sie in Ihrem Sprossenanzuchtgerät/ Keimglas frische Braunhirsekeimlinge für Salate, Gemüsegerichte oder Müslis ziehen.
Sowohl die Gold- als auch die Braunhirse ist glutenfrei, da es nicht zum Getreide zählt.
Geschälte Hirse wie die Goldhirse kann leider nicht mehr zum Keimen gebracht werden, doch Braunhirse eignet sich hierfür sehr gut. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Verpackung mit dem Zusatz „keimfähig“ versehen ist. Sie können sowohl ein Keimglas als auch ein Keimgerät verwenden.
Braunhirse-Keimlinge selbermachen
- Weichen Sie die Hirsekörner für ungefähr 4 Stunden in Wasser ein.
- Giessen Sie das Wasser ab und spülen Sie die Hirsekörner unter fliessendem Wasser ab.
- Geben Sie die Hirsekörner in Ihr Keimgerät oder Keimglas.
- Spülen Sie die Körner nun 2- bis 3-mal täglich mit Wasser. Giessen Sie dabei – wenn Sie ein Keimgerät mit Auffangschale verwenden – das Wasser aus der Auffangschale weg und spülen Sie die Schale gut aus.
- Der Keimprozess dauert ungefähr 3 bis 5 Tage. Ist der Keim etwa 3-mal so gross wie das Hirsekorn selbst, können die Hirsesprossen geerntet werden. 10 g Saat ergeben rund 30 g Sprossen.
- Spülen Sie die Hirsesprossen vor dem Verzehr gründlich unter fliessendem Wasser.
- Sie können die Hirsesprossen in einem abgedeckten Schüsselchen maximal für 3 Tage im Kühlschrank lagern.
Ab den Wechseljahren verändern sich nicht nur unsere hormonellen Zusammensetzungen
Mit zunehmendem Alter sinkt der Östrogenspiegel. Dies kann zu einer Schleimhautatrophie führen, die unterschiedlich stark ausgeprägt und spürbar sein kann. Die schützende Schleimhautschicht in Vagina, Blase und Harnröhre wird dünner. Dadurch kann auch das empfindliche Gleichgewicht des vaginalen pH-Wertes beeinflusst werden.
In dieser Lebensphase reagieren viele Frauen sensibler auf reizende Substanzen im Genitalbereich (Seifen, die alkalisch sind). Die Durchblutung der Schleimhäute kann abnehmen, das Gewebe wird trockener und anfälliger für kleine Einrisse.
Diese können nicht nur eine Eintrittspforte für Bakterien darstellen, sondern auch beim Geschlechtsverkehr Schmerzen verursachen.
In der Folge kann das Risiko für Blasenentzündungen steigen; unter Umständen kann sich daraus auch eine Dranginkontinenz entwickeln.
Die sorgfältige Pflege des Körpers – insbesondere im Intimbereich – gewinnt in dieser Lebensphase an Bedeutung. Beschwerden lassen sich häufig lindern oder vermeiden, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Intimbereich richten und entsprechend handeln.
Achten Sie auf eine schonende Intimhygiene und verwenden Sie milde, reizarm formulierte Produkte. Pflanzliche Öle wie Kokosöl werden von manchen Frauen zur Pflege der äußeren Intimhaut genutzt, um Trockenheit zu reduzieren und die Haut geschmeidig zu halten.
Kokosöl kann zudem als unterstützende Pflege bei Juckreiz oder Hämorrhoiden sowie als Gleitmittel beim Geschlechtsverkehr verwendet werden.
Wir nehmen Veränderungen in dieser Lebensphase nicht nur körperlich wahr, sondern auch auf seelisch-geistiger Ebene. Jede Frau erlebt diesen Wandel auf ihre ganz eigene Weise.
Manche beschreiben, dass ihre „Haut dünner“ wird – im übertragenen Sinn: Sie reagieren empfindsamer, sind weniger belastbar gegenüber seelischen Verletzungen oder können Gewalt in den Medien schlechter ertragen. Stress wird schneller zur spürbaren Belastung und zeigt sich auch körperlich deutlicher. Die Energie scheint geringer, das Bedürfnis nach Schlaf, Ruhe und längeren Erholungsphasen nimmt zu. Mitunter entsteht das Gefühl von Überforderung – alles erscheint plötzlich zu viel.
Gerade in dieser Phase ist es wichtig, gut für sich selbst zu sorgen. Gönnen Sie sich bewusste Pausen – setzen Sie sich mit einer Tasse Tee hin und erlauben Sie sich, Aufgaben auch einmal liegen zu lassen. Machen Sie sich bewusst, dass die Arbeiten rund um Haushalt und Alltag niemals vollständig abgeschlossen sind. Sie müssen nicht „fertig“ werden.
Vielleicht erleben Sie jedoch auch das Gegenteil: Sie fühlen sich erschöpft, Symptome belasten Ihren Alltag, und es fällt Ihnen schwer, sich aufzuraffen. Der Haushalt bleibt liegen, während Sie sich kraftlos fühlen. Möglicherweise greifen Sie häufiger zu zuckerreichen Snacks oder Fertigprodukten, weil Ihnen die Energie für eine ausgewogene Mahlzeitenzubereitung fehlt. Auch das darf zunächst wertfrei betrachtet werden.
Nehmen Sie sich Zeit für eine Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Lebenssituation.
Wenn es uns nicht gut geht, kann es sein, dass wir uns überfordert und unglücklich fühlen und nicht mehr weiter wissen. Je nach Schweregrad Ihrer Inkontinenz fühlen Sie sich vielleicht allein, voller Scham und unverstanden.
Nehmen Sie sich Zeit in sich hinein zu spüren und stellen Sie ein paar Fragen: Was brauche ich jetzt? Welche Schritte würden mir guttun? Was könnte mich in Richtung Stabilisierung und Wohlbefinden führen?
Schreiben Sie auf, was Ihnen spontan einfällt bei der Frage: Was kann ich sofort verändern? Machen Sie sich bewusst, welchen Einfluss eine harmonische Umgebung auf Ihr Wohlbefinden hat. Brauchen Sie Ordnung, um innerlich zur Ruhe zu kommen? Oder genügt es Ihnen, wenn nicht alles perfekt ist? Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Jede Frau lebt unter individuellen Bedingungen – nur Sie wissen, was Ihnen guttut.
Wenn Sie eine Veränderung wünschen, braucht es neue Schritte.
Womit könnten Sie heute beginnen?
Gehen Sie möglichst täglich an die frische Luft. Suchen Sie bewusst nach etwas Schönem – auch wenn der Himmel grau ist oder die Umgebung unscheinbar wirkt. Betrachten Sie es als Übung für Ihre Wahrnehmung. Gelingt es Ihnen, einen positiven Eindruck zu entdecken? Spüren Sie eine Veränderung, wenn Sie einige tiefe Atemzüge im Freien nehmen?
Fragen Sie sich auch: Was würde ich einer guten Freundin in meiner Situation raten? Wahrscheinlich würden Sie sie ermutigen, ihr Verständnis entgegenbringen und ihr wohlwollende Impulse geben. Begegnen Sie sich selbst mit derselben Haltung. Seien Sie Ihre eigene Verbündete und schenken Sie Ihrem Körper und Ihrer Seele Aufmerksamkeit und Fürsorge.
Mit dem Eintritt in das letzte Drittel unseres Lebens richtet sich der Blick häufig stärker nach innen. Grundlegende Lebensfragen treten deutlicher ins Bewusstsein.
Die Beziehung zum eigenen Körper kann durch die körperlichen Veränderungen ins Wanken geraten. Es geht nicht darum, einen „Zerfall“ zu beklagen, sondern darum, den natürlichen Wandel anzunehmen und den eigenen Körper weiterhin wertzuschätzen.
Begegnen Sie sich mit Respekt und schenken Sie Ihrem Körper jetzt besondere Aufmerksamkeit. Er kann Sie nur unterstützen, wenn er gepflegt und ausreichend versorgt wird. Damit dieses komplexe Zusammenspiel aus Organen, Geweben und Funktionen weiterhin tragfähig bleibt, braucht es bewusste Fürsorge.
Bewegung an der frischen Luft, eine ausgewogene Ernährung, ausreichender Schlaf, das Ausgleichen möglicher Nährstoffdefizite sowie die Pflege der mentalen Gesundheit sind keine bloßen Schlagworte. In dieser Lebensphase gewinnen sie an konkreter Bedeutung. Sie dürfen sich bewusst dafür entscheiden, Ihrem Wohlbefinden heute mehr Raum zu geben als vielleicht früher.
Treffen Sie eine klare Entscheidung für sich – und beginnen Sie Schritt für Schritt damit, Ihren Körper achtsam zu unterstützen.
Das Thema Ernährung ist für viele Menschen besonders herausfordernd, da es stark emotional besetzt ist.
Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Wohlbefinden ist vielfach aufgezeigt. Aber auch unser psychischer Zustand hängt stark von unserer Ernährung ab. Vor allem ein hoher Anteil an Kohlenhydraten sorgen bei vielen Menschen zu einem Gefühl der Schwere, Müdigkeit und Antriebslosigkeit.
Zwar gibt es nicht die eine Ernährungsform, die für Alle gleichermaßen geeignet ist, dennoch zeigen zahlreiche Untersuchungen, dass in westlichen Industrienationen häufig zu viel Zucker, zu viele stark verarbeitete Kohlenhydrate und große Mengen koffeinhaltiger Getränke konsumiert werden. Auch die Gesamtenergiemenge liegt nicht selten über dem tatsächlichen Kalorien-Bedarf.
Diese Erkenntnisse sind nicht immer angenehm. Viele Menschen gehen davon aus, sich ausgewogen zu ernähren – etwa weil regelmäßig Gemüse auf dem Speiseplan steht oder „von allem ein bisschen“ gegessen wird. Studien zeigen jedoch, dass subjektive Selbsteinschätzungen vom tatsächlichen Ernährungsverhalten abweichen können. Wer mehr Klarheit gewinnen möchte, kann über einen begrenzten Zeitraum ein Ernährungstagebuch führen und die aufgenommenen Lebensmittel sowie deren Nährstoffgehalt sachlich auswerten.
Entscheidend ist aber nicht nur, was wir essen, sondern auch, welche Lebensmittel wir reduzieren sollten. Eine hilfreiche Orientierung im Alltag kann sein, sich bereits beim Einkauf bewusst zu fragen: Liefert dieses Produkt meinem Körper relevante Nährstoffe? Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich insbesondere bei stark verarbeiteten Lebensmitteln. Ein hoher Zuckeranteil relativiert beispielsweise gesundheitsbezogene Werbeaussagen auf der Verpackung.
Stark verarbeitete Produkte mit hohem Zucker- und Fettanteil können langfristig Stoffwechselprozesse und den Hormonhaushalt beeinflussen.
Eine schrittweise Umstellung hin zu einer ausgewogeneren Ernährung mit weniger stark verarbeiteten Produkten, reduziertem Zucker- und Weißmehlkonsum sowie maßvollem Umgang mit Milchprodukten kann sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken. Viele Menschen berichten in diesem Zusammenhang von mehr Energie, geringerer Müdigkeit und einer stabileren Stimmung.
Eine Ernährungsumstellung ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein Prozess. Sie beginnt mit einer bewussten Entscheidung und darf Schritt für Schritt erfolgen. Bereits kleine, konsequente Veränderungen können langfristig zu mehr Wohlbefinden beitragen. Oftmals sind es weniger die Nahrungsmittel, die wir nicht essen, sondern eher, was wir vielleicht weglassen sollten. Werden Sie kreativ und ersetzen Sie liebgewonnene aber ungesunde Leckereien mit gesünderen Varianten. Es gibt eine Vielzahl von leckeren und verträglicheren Rezepten im Internet und Kochbüchern.
Unser Darmmilieu
Das Mikrobiom im Darm wiegt eins bis zwei Kilogramm. Diese Masse besteht aus rund 100 Billionen Bakterien und anderen Mikroorganismen, die in einem komplexen Gleichgewicht miteinander leben.
- Die meisten dieser Mikroorganismen befinden sich im Dickdarm.
- Die Zusammensetzung des Mikrobioms ist individuell wie ein Fingerabdruck und wird durch Ernährung, Lebensstil und Umweltfaktoren beeinflusst.
Die Zusammensetzung unseres Mikrobioms entscheidet maßgeblich über unser Wohlbefinden – sowohl physisch, als auch psychisch.
Darm-Mikroben beeinflussen das Nervensystem über die Darm-Hirn-Achse.
Dabei handelt es sich um ein Netzwerk aus Nerven, Neuronen und Neurotransmittern, das sich durch den Magen-Darm-Trakt zieht. Die Darm-Hirn-Achse ist die Autobahn zwischen Darm und Gehirn und umfasst Nerven wie den Vagusnerv, Hormone und Immunsignale, die ständig Nachrichten senden, um Ihre Stimmung, Verdauung, Stress und kognitiven Funktionen zu beeinflussen.
Bestimmte Bakterien produzieren oder stimulieren die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin.
Dieses „Glückshormon“ sendet chemische Signale an Ihr Gehirn und beeinflusst somit Ihre Stimmung.
Der Einfluss unseres Mikrobioms auf Erkrankungen wird schon seit Jahrzehnten erforscht. Insgesamt weisen Personen mit Stoffwechsel-störungen, psychiatrischen Störungen oder neurologischen Erkrankungen im Vergleich zu gesunden Probanden Unterschiede in der Zusammensetzung und Funktion ihres Mikrobioms auf.
Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein – und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein. Hippokrates
Um das Darmmilieu wieder in Balance zu bringen, empfiehlt es sich ganz besonders, fermentierte Lebensmittel und Getränke zu sich zu nehmen. Durch den Fermentationsprozess entstehen gesunde Milchsäurebakterien, Vitamine und Aminosäuren.
- KANNE Brottrunk mit Mineralwasser gemischt ergibt ein erfrischendes und wohltuendes Getränk, das dem Verdauungssystem spürbar hilft.
- Apfelessig: Essigsäure verbessert die Insulinempfindlichkeit und senkt den Blutzucker nach Mahlzeiten (Studien bei Typ-2-Diabetes
- Kombucha wird aus fermentiertem Tee hergestellt und ist ebenfalls gut für die Verdauung, aber wohl weniger erforscht
- Kefir ist ein fermentiertes Sauermilchprodukt, das ebenfalls Milchsäurebakterien und Vitamine enthält
- Kimchi ist ein koreanisches Rezept aus fermentiertem Chinakohl und soll 900 Bakterienstämme beinhalten. Das macht es zum gesündestem fermentiertem Lebensmittel überhaupt
- Rohes Sauerkraut, täglich eine Gabel vor dem Mittagessen eingenommen, versorgt den Darm mit Milchsäurebakterien.
Beachten Sie beim beim Kauf von Sauerkraut:
Steht das Produkt nicht gekühlt, sondern ist im Beutel oder der Dose im Regal zu finden, wurde es pasteurisiert. Zwar gilt die Pasteurisierung als schonende Methode der Haltbarmachung, im Bereich der probiotischen Ernährung (fermentierte Kost) ist jegliches Erhitzen über 40 Grad Celsius allerdings zu vermeiden, da es gleichbedeutend mit dem Absterben von Mikroorganismen ist.
Fermentiertes Gemüse kann man selbst zu Hause herstellen und ist ein kostengünstiges Superfood.
Im Internet gibt es eine Fülle an Anleitungen, die mehr oder weniger aufwendig umzusetzen sind. Einmal hergestellt, hält es sich im Kühlschrank über mehrere Wochen.
Darmgesundheit und Inkontinenz stehen in engem Zusammenhang aufgrund ihrer unmittelbaren Nähe zueinander im Beckenraum. Es beeinflusst sich gegenseitig, denn ein gesundes Darmmilieu verhilft auch zu einem gesünderem Scheidenmilieu.
Doch eine Ernährungsumstellung ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein Prozess. Sie beginnt mit einer bewussten Entscheidung und darf Schritt für Schritt erfolgen. Bereits kleine, konsequente Veränderungen können langfristig zu mehr Wohlbefinden beitragen. Oftmals sind es weniger die Nahrungsmittel, die wir nicht essen, sondern eher, was wir vielleicht weglassen sollten. Werden Sie kreativ und ersetzen Sie liebgewonnene aber ungesunde Leckereien mit gesünderen Varianten. Es gibt eine Vielzahl von leckeren und verträglicheren Rezepten im Internet und Kochbüchern.
Kaffee und Alkohol
Kaffee und Alkohol können Beschwerden bei Blasenschwäche oder Beckenbodenschwäche verstärken.Beide wirken harntreibend und können die Blase reizen.
Dadurch nehmen Harndrang, häufiger Toilettengang und ungewollter Urinverlust bei vielen Betroffenen zu. Besonders das im Kaffee enthaltene Koffein gilt als möglicher Auslöser für verstärkten Harndrang und Reizblasen-Symptome. Studien zeigen, dass ein hoher Koffeinkonsum mit häufiger auftretender Dranginkontinenz verbunden sein kann. Deshalb empfehlen Fachleute bei Beschwerden oft, koffeinhaltige Getränke zu reduzieren.
Vermutet wird, dass vor allem das Koffein problematisch ist — nicht unbedingt der Kaffee selbst.
Viele Betroffene vertragen koffeinfreien Kaffee deutlich besser. Ein Umstieg auf entkoffeinierten Kaffee kann daher helfen, Harndrang und Blasenreizungen zu verringern.
Auch Alkohol kann die Blasenkontrolle beeinträchtigen. Er erhöht die Urinmenge und kann die Wahrnehmung sowie die Kontrolle der Blasenfunktion verschlechtern. Besonders abends kann dies nächtlichen Harndrang und Inkontinenz verstärken.
Wichtig ist jedoch, die Trinkmenge nicht zu stark einzuschränken. Zu wenig Flüssigkeit kann den Urin konzentrieren und die Blase zusätzlich reizen. Empfehlenswert sind ausreichend Wasser sowie das individuelle Beobachten, welche Getränke Beschwerden verstärken.
Schwarzer Tee
kann bei Inkontinenz und Reizblase ähnlich wirken wie Kaffee, allerdings meist etwas milder. Der Grund ist ebenfalls das enthaltene Koffein beziehungsweise Teein — chemisch handelt es sich dabei um denselben Wirkstoff. Koffein kann die Blase reizen, die Urinproduktion steigern und dadurch Harndrang oder ungewollten Urinverlust verstärken.
Allerdings enthält schwarzer Tee in der Regel weniger Koffein als Kaffee. Wie stark er wirkt, hängt von der Sorte, der Ziehzeit und der getrunkenen Menge ab.
Viele Betroffene vertragen daher kleine Mengen schwarzen Tee besser als mehrere Tassen Kaffee. Interessant ist auch: Beim Tee wird das Koffein langsamer aufgenommen, weil Gerbstoffe (Tannine) die Wirkung etwas verzögern. Deshalb empfinden manche Menschen schwarzen Tee als „sanfter“ für die Blase.
Grüner Tee
kann übrigens ähnliche Effekte haben wie schwarzer Tee, enthält aber je nach Sorte teilweise etwas weniger Koffein.
Gewinn durch Verzicht
Auf Kaffee zu verzichten erscheint uns wie eine massive Einschränkung der Lebensqualität und kaum vorstellbar. Aber es würde sich lohnen und wäre ein weiterer kleiner Schritt auf Ihrem Weg zur Gesundheit.
Koffein kann tatsächlich zu einer gewissen Abhängigkeit bzw. Gewöhnung führen, allerdings deutlich schwächer als klassische Suchtstoffe wie Nikotin oder Alkohol.
Der Körper passt sich bei regelmäßigem Konsum an das Koffein an, wodurch entsteht eine Toleranz entsteht: Die anregende Wirkung wird mit der Zeit immer schwächer und man braucht dann mehr Kaffee oder Energydrinks für denselben Effekt.
Ein Teil des „Wachgefühls“ besteht dann tatsächlich darin, Entzugserscheinungen zu verhindern. Das ist wissenschaftlich gut untersucht.
Koffein blockiert im Gehirn Adenosin-Rezeptoren. Adenosin ist ein Botenstoff, der Müdigkeit signalisiert. Bei regelmäßigem Konsum bildet der Körper jedoch mehr dieser Rezeptoren. Deshalb lässt die stimulierende Wirkung nach.
Je nach Herstellungsverfahren und Sorte liegt der Koffein-Gehalt bei einer Tasse Bohnenkaffee:
- normale Tasse Filterkaffee: 70–120 mg
- Espresso: 60–90 mg
- entkoffeinierter Kaffee: 3-7 mg
- Getreidekaffee: 0 mg
Auf Kaffee verzichten? Niemals!
Wenn Sie unter Inkontinenz leiden und Ihre Beschwerden nachhaltig verbessern möchten, führt der Weg meist über viele kleine, konsequente Schritte.
Neben dem ersten und wichtigsten Baustein – dem Beckenbodentraining – spielt auch Ihre tägliche Ernährung eine entscheidende Rolle. Was Sie essen und trinken, kann einen erheblichen Einfluss auf Ihre Blasengesundheit und Ihr allgemeines Wohlbefinden haben.
Oft wird dieser Zusammenhang jedoch erst spürbar, wenn schädliche Gewohnheiten über einen längeren Zeitraum reduziert wurden und sich der Körper allmählich erholen kann.
Sobald Sie den Entschluss gefasst haben, sich wieder wohlzufühlen und Ihre Inkontinenz nicht länger als unabänderlich hinzunehmen, wird Ihnen eine schrittweise Umstellung deutlich leichter fallen.
Wie könnte eine solche Umstellung aussehen?
Geben Sie einer Kaffee-Alternative eine Chance und reduzieren Sie Ihren Koffeinkonsum nach und nach. Kleine Veränderungen sind oft leichter umzusetzen und führen langfristig zum Erfolg.
Folgende Strategien können Ihnen dabei helfen:
Trinken Sie morgens statt zwei Tassen normalen Kaffees eine Tasse koffeinhaltigen und eine Tasse entkoffeinierten Kaffee.
Mischen Sie Ihr Kaffeepulver: Verwenden Sie etwa zur Hälfte koffeinhaltigen und zur Hälfte entkoffeinierten Kaffee.
Ersetzen Sie eine Tasse Kaffee durch eine Tasse schwarzen oder grünen Tee.
Wenn Sie mehrmals täglich Kaffee trinken, genießen Sie beispielsweise morgens und am Nachmittag jeweils eine Tasse normalen Kaffee und wählen Sie für alle weiteren Tassen die entkoffeinierte Variante.
Sollten Sie zwischendurch in Versuchung geraten, zu Ihren alten Gewohnheiten zurückzukehren, richten Sie den Blick auf Ihr langfristiges Ziel. Jede kleine Entscheidung zugunsten Ihrer Gesundheit bringt Sie Ihrem Wohlbefinden ein Stück näher – auch wenn die positiven Veränderungen nicht von heute auf morgen spürbar werden.
Der Einfluss von Medikamenten auf die Inkontinenz
Bestimmte Medikamente können die Blasenfunktion beeinflussen und bestehende Inkontinenzbeschwerden verstärken.
Dazu zählen unter anderem einige
- Blutdruckmedikamente
- lipidsenkende Präparate
- Arzneimittel zur Behandlung einer Herzschwäche
- Diuretika erhöhen beispielsweise die Harnmenge
- Bestimmte Antidepressiva können die Blasenmuskulatur beeinflussen
- Antihistaminika
- Parkinsonmedikamente
- Alphablocker
- Beruhigungsmittel
- Muskelrelaxantien
können Auswirkungen auf den Blasenschließmuskel und die Beckenbodenfunktion haben.

Die Funktion unseres Körpers wird von vielen Faktoren beeinflusst. Es kann hilfreich sein, verschiedene Ansatzpunkte („Stellschrauben“) zu betrachten, um die eigene Gesundheit ganzheitlich zu unterstützen.
Dazu gehören unter anderem eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichende Entspannung und ein insgesamt gesundheitsförderlicher Lebensstil.
In manchen Fällen kann eine Stabilisierung dieser Bereiche dazu beitragen, medikamentöse Therapien zu überprüfen oder anzupassen – immer in enger ärztlicher Abstimmung.
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Entzieht man der echten Kieselsäure (H4SiO4)
Wasser, bekommt man
den Wert der Meta-
Kieselsäure (H2SiO3).
Gerolsteiner
Sprudel und
Gerolsteiner
Medium
enthalten mit
49,3 mg/l
vergleichsweise
viel echte
Kieselsäure.
Der Gehalt an
echter
Kieselsäure in
St. Gero
Heilwasser liegt
bei 45,8mg/l, das
entspricht der auf
dem Etikett
deklarierten
Menge von
37,2mg/l
Meta-Kieselsäure.
Mehr Informationen über die Wichtigkeit von Silizium finden Sie hier
Es gibt verschiedene Arten von Keimgeräten, je nach verwendetem Saatgut. Mit einem Keimglas ist der Einstieg leicht.
Silizium-Rezept mit Braunhirse
1-2 EL Braunhirseflocken oder Braunhirse-Keimlinge (Reformhaus)
1 EL Haferflocken
einige Rosinen/Sultaninen mit etwas Wasser oder Mandelmilch vermischen
mind. 20 Minuten quellen lassen (ideal wäre über Nacht) und einen frisch geriebenen Apfel oder Blaubeeren unterrühren.
Falls Sie noch nie zuvor Saaten gekeimt haben, dann versuchen Sie es einfach Mal. Es kann durchaus sein, dass es nicht gleich beim ersten Mal gelingt, aber es lohnt sich ganz sicher weiter zu probieren bis Sie den Dreh raus haben.

Durch das Keimen von Braunhirse wird die Phytinsäure abgebaut und die Mineralien können besser vom Körper aufgenommen werden. Durch den Keimprozess erhöht sich der Nährstoffgehalt der Keimlinge um ein Vielfaches und ist eine Vitalstoffbombe für Ihren Körper. Lecker auf Brot oder im Salat.

Silizium muss über mehrere Monate regelmäßig eingenommen werden bis eine Wirkung spürbar wird.
Nicht nur Ihr Beckenboden kann davon profitieren, sondern auch Ihre Fingernägel, Haare, Haut und Knochen.
Es lohnt sich also, ein paar Rezepte von siliziumreichen Lebensmitteln in den Speiseplan mitaufzunehmen.
Tauchen Sie nach dem Toilettengang und vor dem Schlafengehen Toilettenpapier in Kokosöl und tragen Sie es auf Ihre äußeren Schamlippen auf, um die Haut im Intimbereich geschmeidig zu halten.
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Bei mittlerer, aber auch bei starker Blasenschwäche bringt Sie der Sicherheits-Plus Slip sorgenfrei durch den Tag bzw. durch die Nacht. Eine Membran sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit nach außen dringen kann. Trotzdem ist der Slip atmungsaktiv
Lesen Sie auch den Artikel zur
Metta-Meditation &
Achtsamkeits-Übung
nach Jon Kabat-Zinn:
Ein
Leben
ohne
Zucker?
Es gibt für fast alles einen adäquaten Ersatz, und nach einer kurzen Zeit der Gewöhnung werden Sie nicht mehr das Gefühl haben, zu verzichten.
Folgende drei Produkte können Sie bedenkenlos (bei normalem Konsum) als Zuckerersatz versuchen:
STEVIA

Stevia wird aus den Blättern der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Blätter selbst schmecken sehr süß, weil sie sogenannte Steviolglykoside enthalten — vor allem Rebaudiosid A und Steviosid.
Gibt es als Tropfen, Pulver oder Tabletten
Viele Menschen vertragen Stevia gut, andere empfinden:
einen bitteren Nachgeschmack
eine lakritzartige Note
XYLIT

wird meist aus pflanzlichen Rohstoffen wie Birkenholz, Maiskolbenresten oder Buchenholz hergestellt.
Daraus wird zunächst der Pflanzenstoff Xylan gewonnen und chemisch zu Xylit umgewandelt (hydriert).
Kommt natürlich auch in verschiedenen Beeren vor
Schmeckt fast wie normaler Zucker
etwa gleich süß
enthält noch etwas Energie/Kalorien
kann in größeren Mengen Blähungen oder Durchfall verursachen
wirkt zahnfreundlich und kann Karies hemmen
ERYTHRIT

entsteht hauptsächlich durch Fermentation — ähnlich wie bei Bier oder Joghurt.
Hefen oder Pilze vergären Glucose (oft aus Mais oder Stärke), dabei entsteht Erythrit.
Kommt natürlich in Birnen, Melonen oder fermentierten Lebensmitteln vor.
nahezu kalorienfrei
etwas weniger süß als Zucker
wird vom Körper größtenteils unverändert ausgeschieden deshalb oft besser verträglich für den Darm
hat manchmal einen leicht „kühlenden“ Geschmack
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ist ein Getränk mit Mineralstoffen, Enzymen, Aminosäuren und lebenden Milchsäurebakterien, die sich auf natürliche Weise während des Fermentationsprozesses bilden.
Die Darm-Mikroben spielen eine wichtige Rolle in der Wechselwirkung zwischen Ihrem „zweiten Gehirn“ und Ihrem eigentlichen Gehirn. Sie beeinflussen alles, von Angstzuständen bis zum Appetit.
Studienlage:
Koffein verschlechtert Dranginkontinenz – Symptome

Koffein erhöht den Harndrang und kann Inkontinenz-Symptome verschlechtern.
Mechanismus: Durch die Stimulation der Blase erfolgt eine erhöhte Urinproduktion.
Quelle:
Systematische Übersichten zeigen Zusammenhang zwischen Koffeinaufnahme und Dranginkontinenz/ OAB-Symptomen. PMC / NIH Review zu Koffein & Inkontinenz:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3077934/
LupinenKaffee
aus der heimischen Süsslupine
Die Samen der Lupine werden geröstet wie ganz normaler Rohkaffee. Die verwendete Technik ist identisch und auch die Dauer des Röstvorgangs ist sehr ähnlich.
Die gerösteten Lupinen-Bohnen können auf die gleiche Art zubereitet werden, wie Sie es von normalem Kaffee kennen.
Schmeckt leicht nussig-malzig, teilweise ähnlich wie milder Kaffee. Anders als bei Kaffee aus der Kaffeebohne enthält Lupinenkaffee keine Kaffee-Säure, was ihn deutlich bekömmlicher und magenschonender macht.
Weitere verbreitete Kaffee-Alternativen sind:

Getreidekaffee
meist aus Gerste, Roggen oder Malz; mild und koffeinfrei.
Zichorienkaffee
leicht bitter, traditioneller Kaffeeersatz mit Röstaroma.
Roggenkaffee
relativ mild und magenfreundlich.
Malzkaffee
oft sehr bekömmlich und koffeinfrei.
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Lupinenkaffee ist basisch und besonders magenfreundlich, da er frei von Reiz- und Bitterstoffen ist.
Lesen Sie auch den Artikel von dem bekannten Heilpraktiker Rene Gräber:
Medikamente Nebenwirkungen – Die Guten, die Bösen und die Tödlichen…
Durch andere Verhältnisse
wirst du nicht anders;
aber wenn du anders wirst,
ändern sich deine Verhältnisse.
Prof. Kurt Tepperwein
